Spezifikation
| Bezeichnung | CJC-1295 No DAC + Ipamorelin |
| Komponenten | Mod GRF 1-29 (No DAC) und Ipamorelin |
| Form | Gemeinsames lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 5 mg CJC-1295 No DAC + 5 mg Ipamorelin |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Zusammensetzung |
| Gesamtpeptid pro Box | 50 mg + 50 mg |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) je Komponente |
Zwei Rezeptorachsen in einem Vial
CJC-1295 ohne DAC entspricht der verkürzten GHRH-Sequenz (Mod GRF 1-29) und aktiviert den GHRH-Rezeptor. Ipamorelin ist ein selektiver Agonist am Wachstumshormon-Sekretagogen-Rezeptor (GHS-R). Die Kombination bringt beide Liganden in fester Relation zusammen, sodass Labore Konzentrationsreihen für parallele oder synchrone Aktivierung beider Achsen ansetzen können, ohne zwei Einzellösungen zu vereinigen. Wer CJC-1295 und Ipamorelin kaufen möchte, erhält beide Peptide zusammen, je 5 mg pro Vial.
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel rekonstituiert. Das Lösungsmittel wird langsam an der Gefäßwand zugegeben und die Zubereitung vorsichtig gemischt, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Die Lösung wird zeitnah verarbeitet und bis zur Verwendung vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Volumen und Zielkonzentration legt das durchführende Labor im eigenen Protokoll fest.
In-vitro-Forschung
In Bindungs- und Funktionsassays dient der Blend als Doppelreferenz für GHRH-R und GHS-R. cAMP-Assays und Calcium-Flux-Messungen können beide Signalwege parallel abbilden. Zellmodelle somatotropher Linien nutzen die feste Dosisrelation, um Interaktionen zwischen GHRH- und Ghrelin-Pfad unter definierten Bedingungen zu kartieren. Die gemeinsame Lyophilisatform vereinfacht die Herstellung identischer Verdünnungsreihen über mehrere Versuchstage.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf Reinheit geprüft; der Gehalt liegt bei ≥99 % für beide Peptide. Identitätsprüfungen bestätigen die Mod-GRF-1-29-Sequenz und das Ipamorelin-Pentapeptid. Die Ergebnisse werden chargenbezogen dokumentiert und gelten einheitlich für alle Vials der Box. So entsteht eine stabile Grundlage für reproduzierbare In-vitro-Serien und den Vergleich mit Einzelpeptid-Kontrollen.