Kupferpeptid AHK-Cu in der Zellforschung
AHK-Cu verbindet das kurze Tripeptid AHK mit zweiwertigem Kupfer zu einem stabilen Komplex. In Dermatologie- und Haarforschung dient es als definierter Kupferträger, um Signalwege in Fibroblasten, Keratinozyten und Follikelzellen in vitro zu charakterisieren. Eurolabs liefert das Peptid als lyophilisiertes Pulver in einer 10-Vial-Box mit 100 mg je Vial. Wer AHK-Cu kaufen möchte, erhält das Kupfertripeptid für Hautmodelle mit 100 mg je Vial.
Wirkmechanismus
Kupferpeptide wie AHK-Cu liefern bioverfügbares Kupfer an Zellkulturen und beeinflussen Enzyme der Extrazellmatrix, darunter Lysyl-Oxidase und Matrix-Metalloproteinasen. In Fibroblasten-Assays wird untersucht, wie der Komplex Kollagen-I-Expression, Prolin-Hydroxylierung und Zellmigration steuert. Am Haarfollikel interessieren Forscher die Wechselwirkung mit Wachstumsfaktoren und der Redox-Status der Bulge-Zellen. AHK-Cu fungiert dabei als Referenzsubstanz, um Kupfer-abhängige Transkription und Signalwege über TGF-β und MAPK vergleichbar zu messen.
In-vitro-Nutzung
Laboratorien setzen AHK-Cu in monolayer-Kulturen humaner Dermal-Fibroblasten ein, um Kollagen- und Elastin-Marker per qPCR oder Western Blot auszulesen. Dreidimensionale Hautmodelle und Haarfollikel-Organoide erlauben strukturelle Readouts wie Faserdichte und Follikel-Länge unter definierten Konzentrationsstufen. Kupfer-Abgabe-Experimente vergleichen AHK-Cu mit anderen Kupferchelatoren anhand zellulärer Cu-Gehalte. Verdünnungsreihen aus dem Lyophilisat unterstützen Konzentrations-Wirkungs-Kurven in Migration- und Proliferations-Assays.
- Fibroblasten: Kollagen-I, Prolin-Hydroxylierung, Migration
- Haarfollikel-Modelle: Bulge-Signalwege, Wachstumsfaktor-Co-Stimulation
- Matrix-Assays: Lysyl-Oxidase-Aktivität, MMP-Profile
- Kupfertracer: zelluläre Cu-Aufnahme gegen Referenzchelatoren
Spezifikation
| Bezeichnung | AHK-Cu (Alanin-Histidin-Lysin-Kupferkomplex) |
| Sequenz | Tripeptid AHK, Cu(II)-komplexiert |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 50 mg, 100 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials, 1000 mg gesamt |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor mit geeignetem sterilem Lösungsmittel rekonstituiert. Das Lösungsmittel wird langsam an der Gefäßwand zugegeben; anschließend wird vorsichtig gemischt, bis keine sichtbaren Partikel mehr vorhanden sind. Kupferpeptide reagieren in Lösung empfindlicher auf Oxidation und Licht, daher wird die Zubereitung zeitnah in Assays überführt und bis dahin vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Endkonzentration und Volumen legt das Labor im eigenen Protokoll fest.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf ≥99 % Reinheit geprüft. Die Identitätsprüfung bestätigt die AHK-Sequenz und die Kupferkomplexierung. Ergebnisse werden chargenbezogen dokumentiert und gelten für die 100-mg-Vial-Stärke in der 10-Vial-Box. Diese analytische Basis unterstützt reproduzierbare Messreihen in Fibroblasten- und Follikel-Experimenten sowie den Vergleich zwischen Labordurchläufen.
Verfügbare Mengen pro Vial: 50 mg, 100 mg. Box mit 10 Vials.