Spezifikation
| Bezeichnung | GHK-Cu (Copper Tripeptide-1) |
| Sequenz | Gly-His-Lys, Cu2+-Komplex |
| CAS-Nummer | 49557-75-7 |
| Molekulargewicht | 340,39 Da (Apopeptid), 403,92 Da (Cu-Komplex) |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 50 mg oder 100 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Stärke |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Wirkmechanismus
GHK-Cu ist ein Kupfer-Tripeptid-Komplex aus der Sequenz Gly-His-Lys und gebundenem Kupfer. In der Literatur wird der Komplex mit der Kollagenbildung, der extrazellulären Matrix und dermalen Zellkulturmodellen in Verbindung gebracht. Untersucht werden die Aktivität von Fibroblasten, der Umbau der Matrix sowie Wundheilungsmodelle in vitro. Als zentrales Merkmal gilt das Zusammenspiel von Peptidgerüst und Kupferbindung. In vitro lassen sich damit zelluläre Prozesse untersuchen, die an Aufbau und Erhalt der Matrix beteiligt sind. Wer GHK-Cu kaufen möchte, wählt das Kupfertripeptid mit 50 oder 100 mg je Vial.
Rekonstitution und Handhabung
Die Rekonstitution erfolgt im Labor mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel. Nach dem Ansetzen wird die Lösung zeitnah verarbeitet und vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Das lyophilisierte Pulver bleibt bis zur Rekonstitution in der Originalverpackung. Vor dem Öffnen wird das Vial geprüft, die Entnahme erfolgt mit sauberem Laborgerät. Beim Umgang gelten die Laborstandards der einsetzenden Einrichtung; Volumen- und Konzentrationsangaben gehören nicht zu diesem Datenblatt.
In-vitro-Forschung
GHK-Cu dient in der In-vitro-Forschung als Referenzsubstanz in dermalen Zellkultur- und extrazellulären Matrixmodellen. In der Literatur wird der Komplex mit Kollagensynthese, Fibroblastenaktivität und Matrixumbau in dermalen Modellen assoziiert. Die Modelle reichen von einfachen Monolayer-Kulturen bis zu komplexeren Hautäquivalenten. Konzentration, Auswertung und Modellwahl folgen dem Studienprotokoll der einsetzenden Einrichtung.
Qualität und Analytik
Jede Charge GHK-Cu wird per HPLC auf Reinheit geprüft und erreicht ≥99 %. Ergänzend wird die Identität des Peptidgerüsts sowie der Kupferbindung bestätigt. Die Prüfung erfolgt chargenspezifisch und umfasst das freie Peptid ebenso wie den vollständigen Kupferkomplex. Beide Stärken, 50 mg und 100 mg je Vial, durchlaufen dieselbe Prüfsystematik. Die analytische Prüfung bezieht sich auf das lyophilisierte Pulver vor der Rekonstitution. HPLC-Profile zeigen für beide Stärken eine enge Hauptbande des Kupferkomplexes.