Spezifikation
| Bezeichnung | CJC-1295 ohne DAC (Mod GRF 1-29) |
| Sequenz | Tyr-D-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Gln-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Ala-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Leu-Ser-Arg-NH2 |
| Molekulargewicht | 3,368 kDa |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 10 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Stärke |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Wirkmechanismus
CJC-1295 ohne DAC, auch Mod GRF 1-29 genannt, ist ein tetrasubstituiertes Analog von GRF(1-29)-NH2 und ein GHRH-Rezeptor-Agonist. Gegenüber der nativen Sequenz sind vier Positionen ausgetauscht: D-Ala2, Gln8, Ala15 und Leu27. Eine DAC-Modifikation mit albuminbindender Erweiterung trägt diese Form nicht. In der Forschung wird es in Modellen zur GHRH-Rezeptor-Pharmakologie und zur GH-Achse eingesetzt. Untersucht werden Rezeptorbindung und Signaltransduktion in endokrinen Zellmodellen in vitro. Als definiertes Referenzmaterial ermöglicht CJC-1295 den Aufbau vergleichbarer Versuchsreihen, in denen Ligandenbindung, Second-Messenger-Antwort und nachgeschaltete Signalwege erfasst werden. Positive Befunde aus Zellmodellen beschreiben die Bindung an den GHRH-Rezeptor und die Aktivierung nachgeschalteter Signalkaskaden. Wer CJC-1295 kaufen möchte, findet Mod GRF 1-29 mit 10 mg je Vial.
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel rekonstituiert. Die entstandene Lösung wird zeitnah verarbeitet und während der Handhabung vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Volumen- und Konzentrationsangaben richten sich nach der Versuchsplanung der durchführenden Einrichtung; dieses Datenblatt macht dazu keine Vorgaben. Ein sauberes Arbeitsumfeld und kalibrierte Pipetten unterstützen die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Für jede Versuchsreihe werden frische Aliquots vorbereitet; so bleiben die Bedingungen innerhalb einer Messreihe konstant.
In-vitro-Forschung
CJC-1295 ohne DAC dient in der In-vitro-Forschung als Referenzmaterial für GHRH-Rezeptor- und GH-Achsen-Studien. In endokrinen Zellmodellen werden Bindung, Rezeptoraktivierung und die nachgeschaltete Signaltransduktion untersucht. Die definierte Reinheit und die chargenbezogene Prüfung machen das Molekül zu einem reproduzierbaren Bezugspunkt für Positivkontrollen und Vergleichsreihen in kontrollierten Versuchsanordnungen. Studien zur DAC-Variante, etwa Teichman et al. 2006, beschreiben ein anderes Molekül und sind nicht auf die No-DAC-Form übertragbar.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf Reinheit geprüft und erreicht ≥99 %. Eine ergänzende Identitätsprüfung bestätigt die Sequenz von Mod GRF 1-29 ohne DAC. Die Prüfungen erfolgen chargenbezogen und gelten einheitlich für alle Vials einer Box; die Ergebnisse werden für die jeweilige Charge festgehalten. Ausgewiesen wird das Molekulargewicht der No-DAC-Form von 3,368 kDa. Die dokumentierten Werte beziehen sich auf die geprüfte Charge und die zugehörigen Vials der Box.