Spezifikation
| Bezeichnung | Tirzepatid (LY3298176, Dual-Agonist) |
| Sequenz | Tyr-Aib-Glu-Gly-Thr-Phe-Thr-Ser-Asp-Tyr-Ser-Ile-Aib-Leu-Asp-Lys(palmitoyl-gamma-Glu-AEEA-AEEA)-Ile-Ala-Gln-Ala-Ala-Phe-Val-Gln-Trp-Leu-Ile-Ala-Gly-Gly-Pro-Ser-Ser-Gly-Ala-Pro-Pro-Pro-Ser-NH2 |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg, 30 mg, 40 mg, 50 mg, 60 mg, 80 mg, 90 mg, 100 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Stärke |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Wirkmechanismus
Tirzepatid ist ein dualer Agonist an GIP- und GLP-1-Rezeptoren. Beide Inkretinpfade wirken auf Glukoseverwertung und Energiehaushalt und lassen sich in Zellmodellen getrennt oder parallel auslesen. In In-vitro-Modellen werden Rezeptorbindung, Signaltransduktion und nachgeschaltete Stoffwechselwege untersucht. Als Referenzligand erlaubt die Substanz den direkten Vergleich der Aktivierung beider Rezeptorklassen in kontrollierten Assaysystemen und in Dosis-Wirkungs-Panels. Wer Tirzepatide kaufen möchte, bekommt den dualen GIP/GLP-1-Agonisten in der gewählten Stärke als 10-Vial-Box.
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel rekonstituiert. Die entstandene Lösung wird zeitnah verarbeitet und vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Beim Umgang mit dem Pulver und der Lösung gelten die üblichen Laborstandards: saubere Arbeitsfläche, geeignete Schutzausrüstung und dokumentierte Aliquots mit Zeitpunkt und Verdünnung. Volumen- oder Konzentrationsangaben gehören nicht zu diesem Datenblatt; die Wahl des Lösungsmittels und des Ansatzes richtet sich nach dem jeweiligen Protokoll der einsetzenden Einrichtung.
In-vitro-Forschung
Tirzepatid wird als Referenzligand für In-vitro-Assays eingesetzt, etwa in GIP/GLP-1-Rezeptor- und Inkretin-Signalstudien. Untersucht werden Bindungskinetik, cAMP-Akkumulation und nachgeschaltete Signalwege in zellbasierten Modellen. Die Substanz dient dem methodischen Vergleich zwischen dualer und selektiver Rezeptoraktivität und unterstützt die Charakterisierung etablierter Assaysysteme. Die lipidierte Sequenz unterstützt stabile Ligandenansätze für Verdünnungsreihen und direkte Parallelvergleiche dualer versus selektiver Rezeptoraktivierung im selben Assay-Panel.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf ihre Reinheit geprüft und erreicht ≥99 %. Ergänzend wird die Identität der lipidierten Peptidsequenz bestätigt. Die Messwerte werden chargenspezifisch dokumentiert; die Freigabe erfolgt nach Prüfung gegen die festgelegte Spezifikation. Die Prüfungen gelten einheitlich für alle Stärken und beziehen sich auf das lyophilisierte Pulver vor der Rekonstitution. Identität und Reinheit werden chargenbezogen für jede Stärke von 10 bis 90 mg je Vial ausgewiesen und allen Box-Vials zugeordnet.
Verfügbare Mengen pro Vial: 5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg, 30 mg, 40 mg, 50 mg, 60 mg, 80 mg, 90 mg, 100 mg. Box mit 10 Vials.