Spezifikation
| Bezeichnung | MOTS-c (Mitochondrial-Derived Peptide, 16 AS) |
| Sequenz | MRWQEMGYIFYPRKLR |
| Molekulargewicht | ≈2,17 kDa |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 10 mg, 20 mg, 40 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Stärke |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Wirkmechanismus
MOTS-c ist ein mitochondrial kodiertes Peptid aus sechzehn Aminosäuren. In zellbiologischen Publikationen wird es im Zusammenhang mit dem Energiestoffwechsel und der metabolischen Signaltransduktion beschrieben. Untersucht werden zelluläre Stressantworten sowie Stoffwechselwege, die sich in In-vitro-Modellen systematisch erfassen lassen. Die definierte Sequenz MRWQEMGYIFYPRKLR macht das Peptid zu einem reproduzierbaren Bezugspunkt für vergleichbare Versuchsreihen, Positivkontrollen und die Kalibrierung metabolischer Messgrößen. Wer MOTS-c kaufen möchte, erhält das mitochondriale Peptid mit 10 mg je Vial.
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor unmittelbar vor dem Einsatz mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel rekonstituiert. Die entstandene Lösung wird zeitnah verarbeitet und während der Handhabung vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Volumen- und Konzentrationsangaben richten sich nach der Versuchsplanung der durchführenden Einrichtung; dieses Datenblatt macht dazu keine Vorgaben. Ein sauberes Arbeitsumfeld, kalibrierte Pipetten und der Verbrauch innerhalb einer Versuchsreihe unterstützen die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Die Reihenfolge von Rekonstitution, Verdünnung und Messung wird im Versuchsprotokoll festgehalten, damit die Ansätze untereinander vergleichbar bleiben.
In-vitro-Forschung
Für MOTS-c werden in der In-vitro-Forschung positive Befunde aus zellbiologischen Modellen zum Energiestoffwechsel und zur mitochondrialen Signaltransduktion beschrieben. Im Mittelpunkt stehen Zellkulturansätze, in denen metabolische Parameter, Stressantworten und Signalwege unter kontrollierten Bedingungen erfasst werden. Die lyophilisierte Form und die chargenbezogene Prüfung machen das Peptid zu einem reproduzierbaren Ausgangsmaterial für Vergleichsreihen und Positivkontrollen. Als mitochondrial kodiertes Peptid ist MOTS-c für Fragestellungen an der Schnittstelle mitochondrialer und zellulärer Signalwege in vitro von Interesse.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf Reinheit geprüft und erreicht ≥99 %. Eine ergänzende Identitätsprüfung bestätigt die Sequenz der sechzehn Aminosäuren. Die Prüfungen erfolgen chargenbezogen und gelten einheitlich für alle Vials einer Box; die Ergebnisse werden für die jeweilige Charge festgehalten. Abweichungen von den Spezifikationswerten werden vor der Chargenfreigabe dokumentiert und bewertet.
Verfügbare Mengen pro Vial: 10 mg, 20 mg, 40 mg. Box mit 10 Vials.