Spezifikation
| Bezeichnung | Survodutid (BI 456906) |
| Rezeptorprofil | GLP-1- und Glucagon-Rezeptor-Dualagonist |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 10 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Stärke |
| Gesamtpeptid pro Box | 100 mg |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Dualagonismus an GLP-1R und GCGR
Survodutid adressiert zwei metabolische Rezeptoren gleichzeitig: den GLP-1-Rezeptor und den Glucagon-Rezeptor. In der Forschung erlaubt dieses Profil, Sättigungs- und Energieumsatz-Signalwege in einem Liganden zu koppeln und mit Monoagonisten oder GIP/GLP-1-Triagonisten zu vergleichen. Zelluläre und präklinische Modelle nutzen Survodutid, um die relative Gewichtung beider Pfade auf Glukoseaufnahme, Lipolyse und Thermogenese-relevante Marker zu kartieren. Wer Survodutide kaufen möchte, erhält den GLP-1/Glucagon-Dualagonisten mit 10 mg je Vial.
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel rekonstituiert. Das Lösungsmittel wird langsam an der Gefäßwand zugegeben und die Zubereitung vorsichtig gemischt, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Die entstandene Lösung wird zeitnah verarbeitet und bis zur Verwendung vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Volumen und Zielkonzentration legt das Labor im eigenen Protokoll fest.
In-vitro-Forschung
Survodutid dient als Referenzligand für kompetitive Bindungsstudien und Funktionsassays an GLP-1R und GCGR. In cAMP-Assays lassen sich beide Signalwege parallel verfolgen. Metabolische Zellmodelle setzen das Peptid ein, um Konzentrations-Wirkungs-Kurven für Glukoseaufnahme, Lipolyse und energetische Marker zu erstellen. Die lyophilisierte Form erleichtert definierte Verdünnungsreihen über mehrere Versuchstage.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf Reinheit geprüft; der Gehalt liegt bei ≥99 %. Eine Identitätsprüfung bestätigt das Peptidgerüst. Die Ergebnisse werden chargenbezogen dokumentiert und gelten für alle zehn Vials der Box. Damit stehen stabile Referenzdaten für den Vergleich von Messreihen und für die Reproduzierbarkeit von In-vitro-Experimenten bereit. Das lyophilisierte Pulver löst sich in einem geeigneten sterilen Lösungsmittel klar und eignet sich so für definierte Verdünnungsreihen.