Spezifikation
| Bezeichnung | Selank (Tuftsin-Analog) |
| Sequenz | Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro |
| CAS-Nummer | 129954-34-3 |
| Molekulargewicht | 751,89 Da |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Stärke je Vial | 5 mg, 10 mg |
| Boxinhalt | 10 Vials mit identischer Stärke |
| Reinheit | ≥99 % (HPLC) |
Wirkmechanismus
Selank ist ein synthetisches Tuftsin-Analog und zählt als Heptapeptid zu den gut charakterisierten Referenzpeptiden der Laborforschung. In der Literatur wird es in neurobiologischen Zellkultur- und Bindungsmodellen beschrieben, in denen Signalwege und Rezeptorinteraktionen auf zellulärer Ebene untersucht werden. Die sieben Aminosäuren Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro bilden eine definierte Struktur, die sich in vergleichbaren Versuchsreihen reproduzierbar einsetzen lässt. Forschungsarbeiten betrachten unter anderem die Stabilität des Peptids in wässrigen Puffersystemen sowie sein Verhalten in Gegenwart von Zellmembranfraktionen. Als klar spezifizierte Substanz dient Selank als Bezugspunkt für Kontrollen und Vergleichsansätze in kontrollierten In-vitro-Anordnungen. Wer Selank kaufen möchte, erhält das heptamere Anxiolytikum-Peptid mit 10 mg je Vial.
Rekonstitution und Handhabung
Das Lyophilisat wird im Labor unmittelbar vor dem Einsatz mit einem geeigneten sterilen Lösungsmittel rekonstituiert. Die entstehende Lösung wird zeitnah verarbeitet und während der gesamten Handhabung vor direkter Lichteinwirkung geschützt. Volumen- und Konzentrationsangaben richten sich nach der Versuchsplanung der durchführenden Einrichtung; dieses Datenblatt macht dazu keine Vorgaben. Ein sauberes Arbeitsumfeld, kalibrierte Pipetten und der Verbrauch innerhalb einer Versuchsreihe unterstützen die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Zwischen den Arbeitsschritten wird das Gefäß geschlossen gehalten, um Verdunstung und Staubeintrag zu begrenzen.
In-vitro-Forschung
Selank wird in der In-vitro-Forschung als Referenzsubstanz für neurobiologische Modelle eingesetzt. Typische Anwendungen sind Zellkultur- und Rezeptorbindungsassays, Untersuchungen zur Signaltransduktion sowie Versuchsreihen, in denen Peptid-Rezeptor-Interaktionen und zelluläre Antworten erfasst werden. Die definierte Reinheit und die chargenbezogene Prüfung machen das Heptapeptid zu einem reproduzierbaren Bezugspunkt für Vergleichsreihen und Positivkontrollen in kontrollierten Versuchsanordnungen.
Qualität und Analytik
Jede Charge wird per HPLC auf Reinheit geprüft und erreicht ≥99 %. Eine ergänzende Identitätsprüfung bestätigt die Sequenz des Heptapeptids. Die Prüfungen erfolgen chargenbezogen und gelten einheitlich für alle Vials einer Box; die Ergebnisse werden für die jeweilige Charge festgehalten. Abweichungen von den Spezifikationswerten werden vor der Chargenfreigabe dokumentiert und bewertet.
Verfügbare Mengen pro Vial: 5 mg, 10 mg. Box mit 10 Vials.