EL-18· Forschungspeptid
Selank
Chargenanalytik · >99 % Reinheit
Abbildung beispielhaft; Aussehen und Verpackung können abweichen. 10 unbeschriftete Vials, Kennzeichnung nur auf der Kit-Verpackung. Maßgeblich ist die gewählte Stärke.
EL-18· Forschungspeptid
Chargenanalytik · >99 % Reinheit
Abbildung beispielhaft; Aussehen und Verpackung können abweichen. 10 unbeschriftete Vials, Kennzeichnung nur auf der Kit-Verpackung. Maßgeblich ist die gewählte Stärke.
Noch keine Bewertungen. Teilen Sie als Erste(r) Ihre Erfahrung.
Nur Research Use Only (RUO)
Tier I · Synthese-QC
Tier I · Synthese-QC
Intern · pro Schritt
RP-HPLC, MS-Konfirmation, Sequenz-Verifikation im Reinraum.
Tier II · In-Process
Tier II · In-Process
Charge · Final
Identität, Reinheit, Wirkstoffgehalt vor Freigabe.
Tier III · Drittlabor
Tier III · Drittlabor
Extern · unabhängig
HPLC, ICP-MS und Mikrobiologie durch akkreditiertes Labor.
953
zufrieden
99,41 %
Ø Reinheit 2026
4,8 ★
Shop-Bewertung
EL-18 · Referenzdaten
Heptapeptid · Tuftsin-Analog
Selank ist ein synthetisches Peptid aus sieben Aminosäuren, das in der neuropharmakologischen Forschung untersucht wird. Seine Sequenz Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro ist klar definiert und macht die Verbindung für Untersuchungen an Nervenzellen und Botenstoffsystemen interessant. Besonders spannend ist das Zusammentreffen von molekularer GABA-Forschung und klinischen Beobachtungen bei Angstzuständen.
Angstbezogene Systeme sind ein komplexes Forschungsfeld, in dem Botenstoffe, Rezeptoren und Stressachsen zusammenwirken. Selank bietet mit seiner kurzen, definierten Struktur einen überschaubaren Ansatzpunkt, um einzelne dieser Ebenen gezielt zu untersuchen.
Die Sequenz lässt sich in ihre sieben Bausteine zerlegen: Threonin, Lysin, Prolin, Arginin, Prolin, Glycin und Prolin. Für die Forschung ist diese definierte Abfolge wichtig, weil sie eine reproduzierbare Grundlage für Experimente schafft und die Verbindung von anderen Peptiden unterscheidbar macht.
GABA ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem. Er bremst die Erregbarkeit von Nervenzellen und sorgt dafür, dass Signale zeitlich und räumlich geordnet bleiben. GABAerge Systeme umfassen Rezeptoren, Transporter und Enzyme, deren Zusammenspiel darüber entscheidet, wie stark eine hemmende Wirkung im jeweiligen Netzwerk ausfällt.
In einer Untersuchung an Ratten veränderte Selank die Expression mehrerer Gene, die an der GABAergen Neurotransmission beteiligt sind. Ein Teil des Musters ähnelte den Veränderungen nach Gabe von GABA (Studie zur GABA-bezogenen Genexpression). Die Messungen stammen aus dem frontalen Cortex und geben einen Einblick, wie das Peptid die Signalverarbeitung auf molekularer Ebene berühren könnte.
Gene sind die Baupläne für Rezeptoren, Transporter und Enzyme. Ändert sich ihre Expression, verändert sich die Kapazität eines Systems, nicht nur seine momentane Aktivität. Genau deshalb sind Transkriptionsdaten ein interessanter Einstieg in die Frage, wie ein Peptid GABAerge Netzwerke längerfristig prägen könnte.
Die Einordnung bleibt wichtig: Befunde aus dem Rattengehirn belegen keine direkte Bindung an Benzodiazepin-Rezeptoren und keine Steigerung kognitiver Leistungen beim Menschen. Sie liefern eine gut begründete mechanistische Hypothese, die durch weitere Modelle geprüft wird.
Die zentrale klinische Untersuchung umfasste 62 Patienten: 30 erhielten Selank, 32 das Vergleichsmedikament Medazepam. Bei generalisierter Angststörung und Neurasthenie wurden auf klinischen Beurteilungsskalen für beide Gruppen ähnliche angstlösende Effekte berichtet (randomisierte Vergleichsstudie mit 62 Patienten).
Die Studie war randomisiert und aktiv kontrolliert. Placebokontrolle und Verblindung sind in der Zusammenfassung nicht beschrieben, weshalb ähnliche Skalenwerte kein formaler Nichtunterlegenheitsnachweis und keine allgemeine Gleichwertigkeit sind. Die Ergebnisse beziehen sich auf Erwachsene mit diesen beiden Diagnosen in klinischer Betreuung, nicht auf andere Angstformen oder gesunde Personen.
Dieselbe Untersuchung bestimmte die Enkephalin-Aktivität im Serum und setzte sie zu den Angst- und Astheniewerten in Beziehung (Enkephalin-Messungen der Studie). Enkephaline sind körpereigene Opioidpeptide, die an der Regulation von Schmerzempfinden und emotionaler Verarbeitung beteiligt sind. Eine Serumaktivität ist ein indirekter Messwert und bildet nicht eins zu eins ab, was im Gehirn geschieht. Die beobachteten Zusammenhänge sind deshalb ein explorativer Hinweis auf mögliche beteiligte Systeme, kein Nachweis des Wirkmechanismus.
Präklinische Genexpression, klinische Skalenwerte und Enkephalin-Messungen beschreiben unterschiedliche Ebenen desselben Forschungsfeldes. Keine Ebene ersetzt die andere. Zusammen ergeben sie ein Profil, das Selank als Untersuchungsobjekt für angstbezogene Neuropharmakologie interessant macht und Anknüpfungspunkte für weitere Studien bietet.
Selank ist als Selank 10mg und Selank 5 mg erhältlich; die Angabe bezeichnet die Menge pro Vial. Für neuropharmakologische Untersuchungen stehen damit zwei klar definierte Varianten zur Auswahl. Jetzt Selank kaufen und die passende Ausführung im Shop ansehen.
Jede Charge wird vor der Auslieferung von einem unabhängigen Labor mittels HPLC analysiert. Wir dokumentieren Reinheit (Ø 99,41 % im Jahr 2026), Massenspektrometrie-Identität und Sterilität. Die Produktion erfolgt nach GMP-Standards in ISO-zertifizierten Laboren.
Selank ist ein synthetisches Heptapeptid mit der Sequenz Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Pro. Es wird in der neuropharmakologischen Forschung im Zusammenhang mit Angstzuständen und GABAergen Signalwegen untersucht.
In Ratten veränderte Selank die Expression mehrerer GABA-bezogener Gene, teilweise ähnlich wie nach GABA-Gabe. Der Befund stützt eine mechanistische Hypothese, ist aber keine Rezeptorbindungsstudie.
An der randomisierten Untersuchung nahmen 62 Erwachsene teil, 30 mit Selank und 32 mit Medazepam. Bei generalisierter Angststörung und Neurasthenie wurden auf klinischen Skalen ähnliche Werte berichtet.
Enkephaline sind körpereigene Opioidpeptide, die an der Verarbeitung von Schmerz und Emotion beteiligt sind. Die Studie setzte ihre Serumaktivität mit Angst- und Astheniewerten in Beziehung; daraus ergibt sich ein explorativer Hinweis, kein Mechanismusnachweis.